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Steuern auf Verluste, ist das bei TP normal?

cam1704

Einmalposter
Hallo,

TradeRebublic hat mir für zwei Verlusttrades Steuern abgezogen, so als wäre der Verlust ein Gewinn gewesen. Vom Support kommt hierzu
„Die Verlustverrechnung änderte sich auf "steuerlich nicht relevant". Deshalb wurden Dir die zuvor verbuchten Verluste vom Verlustverrechnungstopf verrechnet und optimiert.“

Verlustverrechnungstopf hin oder her was hat das mit der Steuer zu tun die zusätzlich auf den Verlust abgezogen wurde?
Kann jemand hiermit etwas anfangen oder erlebt und kann das erläutern?
Habe noch zwei andere Broker, sowas habe ich dort noch nicht erlebt.
Im Voraus vielen Dank
Chris
 
Nun, in Hinblick auf die steuerliche Betrachtung bin ich auch ziemlich verärgert.

IBM hatte einen Spin-Off durchgeführt, der mir Kyndrill-Anteile beschert hat. Der Spin-Off ist lt. BFH steuerneutral. TR berechnet auf einen fiktiven Kurs AbgSt+Soli (unzutreffende Besteuerung). Der Buy-In der IBM-Anteile wird herabgesetzt (korrekt). Die Bruchstücke werden mit Verlust verkauft, aber der Verlust wird nicht dem Verrechnungstopf zugeführt (2. unzutreffende Besteuerung).

Andere, dauerhafte Baustelle: Bei der Berechnung vom Soli rundet TR häufig auf! Im Gesetz steht eindeutig, dass Bruchteile eines Cents außer Ansatz bleiben. Somit wird mir zuviel Soli berechnet.

Ich habe den Eindruck, dass TR es nicht so mit Steuern hat - zugunsten des Finanzamtes.
 
Aber so wie die in Summe agieren, ist dies einfach nur völlige Unwissenheit und Ignoranz
Es gibt mehr Leute die zufrieden sind, als die Unzufriedenen.

Zum Thema Steuern
Ich habe im Januar zwei Abrechnungen bekommen und war zuerst völlig überrascht. Die eine Januar 2025, die andere Juli 2025.
Ich habe das dann recherchiert und tatsächlich wurde zu diesem Zeitpunkt bei der Aktie Iberdrola keine Steuern bei der Wandlung der Dividende einbehalten.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder etwas zu monieren, Steuerkorrekturen die man nicht zuordnen kann. Auch davon gab es jetzt wieder zwei, die mich richtig ärgern.
 
Sorry. Bei einer echten BANK muss ich nichts kontrollieren. Da hat alles zu stimmen!!! Alles andere gehört geschlossen von der BaFin! Wenn man sich nicht mehr drauf verlassen kann, dass eine Bank richtig bucht, was kommt dann als nächstes? Muss ich meine eigene Wage mitnehmen zum Metzger um zu schauen, ob seine auch stimmt??? Mir reichts bei den Jungs zumindest nun echt ... habe 6 stelligen Betrag in Aktien dort abgezogen ...
 
da gebe ich dir ja vollkommen recht. Das kann dir aber auch bei jedem anderen Broker passieren.
Wo bist Du hingewechselt?
... war parallel bei Zero (finanznet) und wollte eigentlich alles zu TR wechseln (da die keine gute APP haben) ... habe nun aber zurück gewechselt. Aber nur temporär. Die bieten kein Proxy Voting an (beide) was für mich ein no-go ist ... . Werde vermutlich alles zu Interactive Broker ( >>> einladungslink - ggf gibts dann was umsonst oder so .. : https://ibkr.com/referral/volker495) wechseln. Hat auch Vor- und Nachteil, dass hier kein automatischer Steuerabzug erfolgt. Zudem kann man da echte Optionen handeln - keine O-Scheine.
 
das muss halt jeder selber wissen, ob er den steuerlichen Aufwand selber ausarbeiten möchte.
Mir pers. ist es das nicht wert.
Absolut. Aber dann stimmt es wenigstens! Mir wurden zu unrecht Steuern abgezogen und Verluste (4 stellig) nicht sauber im Topf eingepflegt! Zudem - wenn du es selber machst - hast du 1-2 Jahre Zinsvorteil bzw. kannst das Geld in der Zeit investieren. Gibt service, indem du deinen Export hochladen kannst und der dir dann alles war zu brauchst RuckZuck bereitstellt ... aber ja man muss es tun.
 
Aber so wie die in Summe agieren, ist dies einfach nur völlige Unwissenheit und Ignoranz
Bei fast allen Fällen die ich hier im Forum so verfolgen durfte, lag die völlige Unwissenheit eher bei den Usern.

Da hatte die Leute z.B. noch nichts von steuerlichen Verbrauchsfolgeverfahren gehört und auch noch nichts von Teilfreistellungen. Geschweige denn, dass wirklich ein lückenloser Überblick über die AK vorhanden wäre.
 
hast du 1-2 Jahre Zinsvorteil bzw. kannst das Geld in der Zeit investieren.
Vorsicht Vorsicht, dass Finanzamt ist nicht doof und wenn Du zu hohe Gewinne generierst und das dann natürlich ewig dauert, bis das endlich versteuert wird, kann es recht schnell passieren, dass da bestimmt Gewinne vorausgesetzt werden und Du mit einer Vorabsteuer belegt wirst.
 
Vorsicht Vorsicht, dass Finanzamt ist nicht doof und wenn Du zu hohe Gewinne generierst und das dann natürlich ewig dauert, bis das endlich versteuert wird, kann es recht schnell passieren, dass da bestimmt Gewinne vorausgesetzt werden und Du mit einer Vorabsteuer belegt wirst.
Bullshit sorry. Wenn man das gewerblich macht sicherlich ... aber als Privatperson läuft das über die Einkommenssteuererklärung.
 
Hallo @vem_ffm

da liegst du leider ganz falsch auch Privatpersonen werden zu Quartalsweisen Vorauszahlungen verpflichtet. als Faustformel gilt wenn die Steuereinnahmen 400 Euro / Jahr übersteigen, die zu wenig über die Einkommensteuer abgeführt werden bist du live dabei. z.B. Mieteinnahmen im Privatvermögen oder bei Steuerklasse 3/5 Kombinationen.
 
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