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BaFin und verschwundene Verluste - sowie bis zu 8 Abrechnungen zu jedem Verkauf

Marima

War schon mal da
Hallo,

hat schon jemand Erfahrung mit der Bafin gemacht.

Auf was sollte man achten. Bis jetzt habe ich ein Einschreiben nach Trade Republic geschickt und die Offenlegung der Verlusttöpfe verlangt.

Bei mir geht es um verschwundene Verluste 30k - sowie bis zu 8 Abrechnungen zu jedem Verkauf nach der Zuteilung der neuen IBAN.

Mit freundlichen Grüßen
Marima
 
Hallo Marima, ich hatte bereits mehrmals die Bafin wg/ TradeRepublic eingeschaltet. Es hilft m.E. die Bafin zu informieren und sie werden auch in deinem Sinn tätig. Wichtig ist auch, dass die Bafin Kenntnis von diesen Vorgängen erhält; so erhält sie ein Muster von möglichen Verhaltensmustern von TR und agiert entsprechend. Es schadet jedenfalls nicht; ob´s hilft wird man sehen. Falls du Rechtsschutzversichert bist, prüfe mal, ob deine Versicherung dich hier unterstützt. Gruss Rainer
 
Hallo @Marima,

ich habe auch unterschiedliche Erfahrungen mit der Bafin gemacht, ich kann dir nur sagen beim letzten Mal hat es geholfen, die Erstellung der Depotauszüge funktionierte über ein 1 Jahr lang nicht. Es hat nach 2 Schreiben an die Bafin mit einem Versatz von ca. 6 Monaten, dass TR mir die Depotauszüge per Mail zugesandt hat, und nach dem 2. Schreiben auch innerhalb weniger Wochen plötzlich die Depotauszüge funktioniert haben. Wenn es aber um spezielle nur dich persönlich betreffende Sachen geht, stehen deine Chancen schlecht aber es nicht zu versuchen heißt schon mal sicher, dass es keine Unterstützung durch die Bafin gibt.

Bitte nicht persönlich nehmen, aber 30K verschwundene Verluste, liegt da der Fehler nicht vorher? Hat da nicht dein Risikomanagement versagt? Was ziehst du da für dich für Schlüsse draus? Bei 30K Verluste wäre ich in Panik.

Wenn du natürlich ein 7 oder 8 stelliges Depot hast, sind das Peanuts, die passieren können.

Wenn du darüber berichten magst, würde mich interessieren was passiert ist, Ich würde gerne aus deiner Erfahrung lernen.
 
Hallo RaineThe,

da du die BaFin bereits eingeschaltet hast, wäre es sehr interessant, wie du vorgegangen bist und ob und wie TR reagiert hat. In der Hauptsache möchte ich, dass TR die verschwundenen Verluste wiederherstellt und im Anschluss meine Jahressteuerbescheinigung korrigiert. Bisher bin davon ausgegangen, dass es mit der Zuteilung der neuen IBAN zusammenhin. TR hat mir mitgeteilt, dass es Probleme mit dem Aktiensplitt bei Nvidia gab. Dann habe ich meinen Verlusttopf eine Tag vorher abgefragt, da fehlten die Verluste schon. Jetzt möchte ich die Offenlegung der Verlusttöpfe.

MFG Marima
 
Hallo Waldsterben,

Danke für deine Antwort.

Du schreibst, du würdest gerne von meinen Erfahrungen lernen.

Genau aus diesem Grund wende ich mich an euch, um von eurer Erfahrung zu lernen. Ich möchte herausfinden, wo und warum mein Verlusttopf verschwunden ist und das der Fehler behoben wird und die Jahressteuererklärung 2024 korrigiert wird.

Ich habe TR bereits eine Frist gesetzt und möchte mich auf ein Schreiben an die BaFin vorbereiten.

Vielleicht hat jemand Tipps für mich, es scheint ja ein verbreitendes Problem zu sein. Aber bisher habe ich noch niemanden gefunden, der erklärt hat wie sein Problem behoben wurde. Oder was man an die Bafin schreibt.

MFG Marima
 
Ich möchte herausfinden, wo und warum mein Verlusttopf verschwunden ist und das der Fehler behoben wird und die Jahressteuererklärung 2024 korrigiert wird.

Ich habe TR bereits eine Frist gesetzt und möchte mich auf ein Schreiben an die BaFin vorbereiten.
Die Steuerbescheinigung 2024 ist bei TR Ende März Anfang April 2025 erstellt worden. Das ist verdammt lange her. Warum wirst du erst jetzt aktiv?

Der nächste Punkt. Verlusttöpfe "verschwinden" durch deren Verbrauch bzw. durch Ausstellung einer Verlustbescheinigung. Wie war der Anfangsbestand deines Verlusttopfes zum 31.12.2023. Welche Erträge u. Verluste (Höhe und Art) sind gemäß den Erträgnisaufstellungen in 2024 dazugekommen? Hast du einen Antrag auf Auststellung einer Verlustbescheinigung gestellt?
 
Oder was man an die Bafin schreibt.
Ich hab ne verrückte Idee, vielleicht einfach mal so probieren: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher...iBaFinbeschweren/BeiBaFinbeschweren_node.html

Dann wird die BaFin zuerst mal das tun, was sie als normale deutsche Behörde eben so als erstes tut: Zuständigkeit prüfen.
Wenn sie eine auffällige Anzahl relativ gleich lautender Beschwerden in einem relativ engen Zeitraum bekommt, könnte (!) sie das zum Anlass nehmen, beim beaufsichtigten Unternehmen diesbezüglich mal genauer hinzuschauen, oder eben auch nicht. Sie kann eine Beschwerde, die ein individuelles Problem betrifft, an die (in dem Fall) TR weiterleiten und um Stellungnahme bitten, oder sie lässt es. Diese Stellungnahme kann TR verfassen, oder eben nicht - eine Verpflichtung dazu gibt es nämlich auch nicht. Und falls es eine Stellungnahme gibt, kann TR der Bafin erlauben, dass sie diese an den Beschwerdeführer weiterleitet. Oder eben nicht.
Ja, es mag Fälle geben, in denen TR lange nichts oder lange Mist gemacht hat, und nach einer "Beschwerde" an die Bafin hat es (mal mehr, mal weniger) plötzlich dann doch geklappt. Ob das dann aber wirklich auch was mit dem berühmten Einschalten der Bafin zu tun hatte, wird man in den wenigsten Fällen eindeutig sagen können. Ich bezweifel das mal ganz pauschal, bzw. sehe das als zeitlichen Zufall an. Die Bafin ist nicht der große Sorgenlöser individueller Schwierigkeiten in den Kundenbeziehungen, das erlaubt ihr ihre Rechtsgrundlage gar nicht. Wer wirklich fünfstellig etwas sucht, sollte diesen Schritt lieber gleich überspringen. Aber egal ob mit gewissensberuhigender Beschwerde (die im Übrigen keinerlei Fristen in irgendeiner Form verlängern würde!) oder ohne, sollte man sich die von t.klebi gestellten Fragen mal genauer anschauen, bevor man weiter vorgeht.
 
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Hallo t.klebi,

Danke für deine Antwort.

Die Jahressteuerbescheinigung 2024 kam bei mir im Juni 2025, kurz vorher wurde noch mal schnell 7000 Euro abgebucht, Steuerkorrektur.

Ja ich hatte einen Verlusttopf am 01.01.2024, dieser war im März aufgebraucht. Dieses kann man ja an den Abrechnungen sehen. Dann habe von einer anderen Bank eine Verlusttopfübertrag veranlasst. Dieser schien auch eingegangen zu sein, da keine KAP mehr erhoben wurden. Im Juni gab es bei Nvidia einen Aktiensplitt und kurz danach eine neue IBAN. Dann war plötzlich der Verlusttopf verschwunden, am nächsten Tag wieder da um am nächsten Tag endgültig zu verschwinden. Das habe ich auch dokumentiert. In der folge kam es für jeden Verkauf bis zu 8 Abrechnungen pro Verkauf, bedeutet für mich , dass 7 Abrechnungen falsch waren, ist die 8 Abrechnung jetzt korrekt? Bei ca. 150 Verkäufen in 2024 alleine mit Aktien ist es mir nicht möglich nachzuvollziehen was wo geschehen ist.

Ich habe über TR herausgefunden, dass der Verlusttopf vor dem Aktiensplitt im Juni bei nur noch 2000 eure gestanden ist.

Ich habe eine Exceltabelle erstellt, es fehlt ein fünfstelliger Betrag.

TR schreibt, alles Korrekt.

Habe ich kein Recht von TR eine nachvollziehbare Verlusttopfaufstellung zu bekommen?

MFG Marima
 
Wenn dir die entsprechenden Belege (eben mit Ausnahme einer nachvollziehbaren Aufstellung) vorliegen und TR daraufhin ihre anderslautenden Berechnungen nicht darlegen kann/will, würde ich mich gar nicht mit der Bafin aufhalten wollen.
Und noch ein gutgemeinter Rat: Bei diesen Größenordnungen (150 Verkäufe, ) ist die Auswahl eines Neobrokers zwar nachvollziehbar, halte ich aber gerade dann für denkbar ungeeignet. Wieso das bei TR so "billig" ist, merkst du ja gerade. Dann lieber "teurer", aber mit nachvollziehbarer Doku und erreichbarem Service.
 
Hallo Münzenzähler,

Danke für deine Antwort. Wenn ich mich nicht mit an die Bafin wenden soll, welchen Weg schlägst du denn vor und warum soll ich den Weg über die Bafin nicht gehen. Hast du bereits Erfahrung mit der Bafin.

Nein, ich bin nicht mehr bei TR, es gibt auch andere mit kostenlosen Handeln, richtigen Abrechnungen, Zinsen und einem Support, der dir wirklich hilft. z.B. Smartbroker+.

Meine Frage ist, hat schon jemand Erfahrung mit der Bafin, wo es um verschwundene Verlusttöpfe, dadurch falsche Jahressteuerbescheinigung, oder bis zu 8 Abrechnungen für einen Verkauf.

An alle: Die Abrechnungen, die in der APP angezeigt werden, haben keine Bedeutung. Die Abrechnungen im Anhang ist relevant.

Ich hoffe, dass sich noch jemand meldet, der seine Erfahrung mit der Bafin teilt.

MFG Marima
 
Hallo @Marima, hast du meinen Post nicht gelesen?

Kontaktaufnahme ist ganz einfach, hab ich schon mehrmals gemacht auch mit anderen Brokern.
Online-Formular ausfüllen und Geduld habe auf Rückantwort warten bzw. Reaktion durch den Broker.

Fazit: Einfach mal machen.
 
Wenn ich mich nicht mit an die Bafin wenden soll, welchen Weg schlägst du denn vor und warum soll ich den Weg über die Bafin nicht gehen.
Siehe Antwort Nr. 7, oder auch gerne hier direkt bei der BaFin:
Die BaFin kann Verbraucherinnen und Verbrauchern im Einzelfall nicht zu ihrem individuellen Recht verhelfen. Sie ist nämlich ausschließlich für den kollektiven Verbraucherschutz zuständig. Das bedeutet: Die BaFin schützt die Gesamtheit aller Verbraucherinnen und Verbraucher am Finanzmarkt.
Der Schutz einzelner Verbraucherinnen und Verbraucher ist dagegen nicht Aufgabe der BaFin. Damit befassen sich Ombudsleute, Schlichtungsstellen und die ordentlichen Gerichte.
Nur Gerichte können streitige Sachverhalte und Rechtsansichten verbindlich klären und beispielsweise Unternehmen durch ein Urteil zu einer Zahlung verpflichten. Die BaFin dagegen darf einzelne Streitfälle nicht verbindlich entscheiden.
Die BaFin bietet auch keine allgemeine Rechtsberatung an. Dies ist gesetzlich allein den beratenden Berufen vorbehalten, vor allem Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Auch Verbraucherschutzorganisationen bieten Unterstützung in Rechtsfragen an. Die BaFin ist auch nicht befugt, Gutachten zu allgemeinen Rechtsfragen für Verbraucherinnen und Verbraucher zu erstellen.
 
Hallo t.klebi,

Danke für deine Antwort.

Natürlich hast du das Recht darauf.
Punkt 1: Welches Recht habe ich darauf eine Verlusttopfaufstellung zu bekommen und wie nehme ich es wahr?

Punkt 2 : TR hat bis zu 8 Abrechnungen pro Verkauf nach der Zuteilung der neuen IBAN erstellt . Welche davon ist jetzt korrekt. Zudem sind alle Steuerkorrekturen ohne Bezug auf irgendeine Abrechnung, nicht mal der Verlusttopf ist ersichtlich.

MFG Marima
 
Hallo Münzenzähler,

würde ich mich gar nicht mit der Bafin aufhalten wollen.
Du möchtest, dass ich BaFin nicht einschalte, kann ich nicht nachvollziehen.

Die BaFin ist keine „Schiedsrichterin“, sondern eine Aufsichtsbehörde.
Sie löst nicht Ihren individuellen Rechtsanspruch, aber sie kann massiv Druck auf Trade Republic ausüben, wenn Anhaltspunkte für organisatorische oder prozessuale Mängel bestehen.

Die BaFin überwacht Banken und Wertpapierfirmen – also auch Trade Republic – darauf, dass sie:

  • Geschäfte ordnungsgemäß abwickeln
  • korrekte Kundeninformationen bereitstellen
  • funktionierende Systeme und Kontrollen (IT, Buchhaltung, Compliance) haben
  • keine systemischen Fehler zulasten von Kunden entstehen lassen
  • Beschwerden ordnungsgemäß bearbeiten
Wenn Sie sich an die BaFin wenden und glaubhaft machen, dass:

  • Verlusttöpfe falsch geführt wurden,
  • Buchungen nicht nachvollziehbar sind,
  • Rechenschaft verweigert wird,
  • Prozesse oder Migrationen (z. B. IBAN-Umstellung) zu Fehlern geführt haben,
dann prüft die BaFin, ob Trade Republic gegen aufsichtsrechtliche Pflichten verstößt (z. B. Organisationspflichten nach KWG / WpHG und Kundeninformationspflichten).

Das kann zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen gegen TR führen – bis hin zu Anordnungen gegenüber dem Institut, die Prozesse zu prüfen, zu korrigieren oder nachzubessern.

MFG Marima
 
Hallo Münzenzähler,

Ich möchte einen korrekte Jahressteuererklärung, es geht nicht um Geld. Wenn eine Bank dazu nicht in der Lage ist, sollte man TR ihre Grenzen aufzeigen. Wenn du Münzenzähler, der Meinung bist, dass ich nicht die BaFin einschalten sollte, dann begründe es bitte. In diesem Forum kann man seine Erfahrungen mit der BaFin auszutauschen, wenn du deine Erfahrungen nicht einbringen möchtest, danke für nichts. Erkläre mir doch bitte, warum du die Bafin für meinen Fall nicht für zuständig hältst.

Mit freundlichen Grüßen
Marima
 
Hallo zusammen,

ich führe derzeit ein Verfahren gegen Trade Republic wegen Unstimmigkeiten bei der Verlustverrechnung und den Steuerabrechnungen.

Trade Republic hat gegenüber der BaFin eingeräumt, dass der Verlusttopfübertrag aus dem Jahr 2024 zunächst nicht eingebucht wurde. Als Ursache wurde ein Fehler eines Mitarbeiters genannt.

Nach meiner Auffassung lassen sich diese Angaben jedoch nicht mit den mir vorliegenden Abrechnungen in Einklang bringen. Zudem wurden im Zusammenhang mit den Korrekturen zahlreiche neue Abrechnungen erstellt, bis zu acht für fast jeden Verkauf, ohne dass für mich eine nachvollziehbare Berechnung oder Erläuterung ersichtlich war.

Besonders auffällig ist aus meiner Sicht, dass im Jahr 2026 nochmals steuerliche Korrekturen für das Steuerjahr 2024 vorgenommen wurden, obwohl bereits im Jahr 2025 eine Jahressteuerbescheinigung für 2024 erstellt worden war. Das Geld wurde erstattet ohne irgendeine Berechnung, die neuen Abrechnungen wurden einfach storniert, auf den Abrechnungen steht, der Verkauf wurde storniert, die Aktien wurden nicht meinem Konto gut geschrieben.

Darüber hinaus wurde der Verlusttopfübertrag aus 2024 nachträglich im Jahr 2026 eingebucht. Nach meinem Verständnis wurde dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass Teile dieses Verlusttopfes zuvor bereits verwendet worden waren.

Deshalb habe ich Auskunft und Rechnungslegung eingeklagt, um nachvollziehen zu können, wie die Verlustverrechnungstöpfe, die FIFO-Zuordnungen und die steuerlichen Korrekturen tatsächlich berechnet wurden. Gegenüber der BaFin hat TR angegeben, sie könnte die Daten nicht liefern.

Die Klageerwiderung steht noch aus, wie immer Fristverlängerung.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit nachträglichen Verlusttopf- oder Steuerkorrekturen bei Trade Republic gemacht?

Mit freundlichen Grüßen
Marima
 
Hallo zusammen,

ich führe derzeit ein Verfahren gegen Trade Republic wegen Unstimmigkeiten bei der Verlustverrechnung und den Steuerabrechnungen.

Trade Republic hat gegenüber der BaFin eingeräumt, dass der Verlusttopfübertrag aus dem Jahr 2024 zunächst nicht eingebucht wurde. Als Ursache wurde ein Fehler eines Mitarbeiters genannt.

Nach meiner Auffassung lassen sich diese Angaben jedoch nicht mit den mir vorliegenden Abrechnungen in Einklang bringen. Zudem wurden im Zusammenhang mit den Korrekturen zahlreiche neue Abrechnungen erstellt, bis zu acht für fast jeden Verkauf, ohne dass für mich eine nachvollziehbare Berechnung oder Erläuterung ersichtlich war.

Besonders auffällig ist aus meiner Sicht, dass im Jahr 2026 nochmals steuerliche Korrekturen für das Steuerjahr 2024 vorgenommen wurden, obwohl bereits im Jahr 2025 eine Jahressteuerbescheinigung für 2024 erstellt worden war. Das Geld wurde erstattet ohne irgendeine Berechnung, die neuen Abrechnungen wurden einfach storniert, auf den Abrechnungen steht, der Verkauf wurde storniert, die Aktien wurden nicht meinem Konto gut geschrieben.

Darüber hinaus wurde der Verlusttopfübertrag aus 2024 nachträglich im Jahr 2026 eingebucht. Nach meinem Verständnis wurde dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass Teile dieses Verlusttopfes zuvor bereits verwendet worden waren.

Deshalb habe ich Auskunft und Rechnungslegung eingeklagt, um nachvollziehen zu können, wie die Verlustverrechnungstöpfe, die FIFO-Zuordnungen und die steuerlichen Korrekturen tatsächlich berechnet wurden. Gegenüber der BaFin hat TR angegeben, sie könnte die Daten nicht liefern.

Die Klageerwiderung steht noch aus, wie immer Fristverlängerung.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit nachträglichen Verlusttopf- oder Steuerkorrekturen bei Trade Republic gemacht?

Mit freundlichen Grüßen
Marima
Hallo Marima,

das Thema Steuer bleibt das größte Problem bei TR.
Deshalb habe ich bei TR alles abgezogen und TR verlassen.
Ich habe keine Lust mehr jedes Jahr länger auf den Steuerausgleich zu warten, wegen TR.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar die ganzen Steuerkorrekturen. Ich hätte schon gerne gewusst, auf welche Aktie sich diese Korrektur bezieht.
Auch wenn TR anscheinend noch als Neobroker gilt, möchte ich wissen was mit meinem Geld geschieht.
Verlusttopf und Freistellungsauftrag sind auch so Themen.

TR sieht das wohl locker, das Finanzamt aber nicht!

Als Kunde brauche ich keine Werbung von Brad Pitt, das Geld wäre für klare Steuerbuchungen und Transparenz besser investiert.

Das Thema hat sich für mich erledigt, ich bin dann mal weg.

Grüße vom Delphin
 
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